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Gesundheit

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  Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir) Beitrag #1 (permalink)  
Alt 19.07.2004, 14:33
Tiffy
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir)

Insulinresistenz


Synonym: Insulinunempfindlichkeit
Unempfindlichkeit gegen eigenes oder exogen (durch Spritzen) zugeführtes Insulin. Die Insulinresistenz tritt meist bei übergewichtigen Personen in Kombination mit anderen Stoffwechselkrankheiten (Metabolisches Syndrom) auf.

Die Insulinresistenz kann sich auch durch Antikörper entwickeln, die die biologische Wirksamkeit des Insulins hemmen und dadurch den Bedarf steigern.

Eine erhöhte enzymatische Spaltung von Insulin bzw. die Unfähigkeit, an spezifische Rezeptoren zu binden, können weitere Ursachen sein.
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  Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir) Beitrag #2 (permalink)  
Alt 19.07.2004, 16:22
Administrator
 
Registriert seit: 15.09.2004
Ort: Bünde
Beiträge: 1.186
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Standard Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir)

In einem Beitrag wurde sogar von "Insulinresistenz" gesprochen. usw., usw...
Insulinresistenz kommt doch beim gesunden Menschen gar nicht vor!
Das ist ein Fachausdruck der eine Stoffwechselentgleisung beim Diabetiker beschreibt. So jeman gehört ins Krankenhaus!
Diese Art der Beiträge meinte ich mit "Halbwissen".
Ist doch klar, daß der "Normalmensch" sich mit so was nicht auskennt. Deshalb sollte man die Leute damit auch nicht verunsichern.

Tiffy



http://www.hausarzt.qualimedic.de/Insulinresistenz.html
Insulinresistenz und die langfristig verminderte Bildung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse sind ausschlaggebend für die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2, dem sogenannten Altersdiabetes - das haben die Ergebnisse der Forschung in den letzten Jahren ergeben. Immerhin haben 90% der Typ-2-Diabetiker eine Insulinresistenz. Es ist auch bekannt, dass bei übergewichtigen Menschen oft eine Insulinresistenz besteht, auch wenn kein Diabetes mellitus vorliegt. Es gibt eine familiäre Häufung, was auf eine erbliche Erkrankung hindeutet. Die Hauptursache für die Insulinresistenz ist aber zu geringe körperliche Bewegung. Das Insulin verliert allmählich seine Wirksamkeit.

Die Insulinresistenz kennzeichnet sich dadurch aus, dass das Hormon Insulin seine Wirkung an und in der Zielzelle nicht mehr vollständig entfalten kann. Dabei ist es unerheblich, ob das Insulin aus der Bauchspeicheldrüse stammt oder gespritzt wird. Die verminderte Wirkung hat nicht nur Folgen in bezug auf den Zucker-, sondern auch auf den Fett- und Eiweißstoffwechsel und hat noch Einfluss auf die Blutgefäße.

Zuckerstoffwechsel bei Insulinresistenz
Die Ursache für eine Insulinresistenz liegt in einer Störung bei der Übertragung des Insulinsignals innerhalb einer Zelle. Normalerweise werden beim Andocken von Insulin an einer Muskelzelle spezielle Transporteiweiße bereitgestellt, über die Zuckermoleküle in die Zelle eingeschleust werden. Bei der Insulinresistenz ist diese Bereitstellung gestört und es wird zu wenig Zucker zur Energieversorgung in die Zelle aufgenommen. Das wichtigste Zielgewebe für Insulin ist die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe.
In der Leber bewirkt Insulin normalerweise, dass die Zuckerproduktion vermindert wird und die Leberzellen den Zucker aus dem Blut in Stärke umwandeln. Die verminderte Insulinwirkung in der Leber hat nun zur Folge, dass die Blutzuckerwerte noch weiter ansteigen.

Fettstoffwechsel bei Insulinresistenz
Wenn wir kohlenhydrathaltige Nahrung zu uns nehmen, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin ins Blut aus, das dafür sorgt, dass die durch die Verdauung ins Blut gelangten Zucker und Fette in die Zellen gelangen, wo sie gebraucht werden. Zucker wird in den Muskelzellen verbraucht und Fette werden ins Fettgewebe eingelagert. Während noch genug Zucker und Fett im Blut bzw. in den Zellen sind, sorgt das Insulin in der Leber, die selbst Fette herstellen kann, dafür, dass kein weiteres Fett aufgebaut und ins Blut abgegeben wird, denn dort ist ja noch genug vorhanden. Sinkt die Ansprechbarkeit der Leber durch die Insulinresistenz, dann fehlt die bremsende Wirkung und es wird vermehrt Fett neu gebildet, um die Muskelzellen mit Energie zu versorgen. Der aufgrund der Insulinresistenz ungenutzte Blutzucker zirkuliert weiter im Körper. Die freien Fettsäuren im Blutplasma steigen an, was zusätzlich noch die Zuckeraufnahme in die Zellen blockiert.

Gefäßwirkung der Insulinresistenz
Die schädliche Folge ist, dass diese Blutfette als sogenannte LDL-Partikel (das "schlechte" Cholesterin) die Blutgefäße schädigen und auf diese Weise Arteriosklerose auslösen. Außerdem hat Insulin eine gefäßerweiternde Wirkung, die bei der Insulinresistenz weitgehend entfällt, so dass hier ein Zusammenhang mit der Entwicklung eines Bluthochdrucks vermutet wird.

Fazit
Übergewicht ist einer der Hauptauslöser eines Diabetes mellitus Typ 2, der letztlich durch die Insulinresistenz entsteht. Die Wirkung des Insulins in den Zellen vermindert sich, das hat weitreichende Folgen für den Stoffwechsel und die Gesundheit. Zwar sind die Zusammenhänge noch nicht vollständig bekannt, aber es verstärken sich die Hinweise, dass Übergewicht (Adipositas) im Lauf von Jahren zu Diabetes mellitus Typ 2, erhöhten Blutfettwerten (Hyperlipidämien) und Bluthochdruck (Hypertonie) und Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) führt. Ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie) kann unter Umständen noch hinzukommen. Diese Kombination an Krankheiten, die sich auch noch untereinander beeinflussen, nennt man metabolisches Syndrom. Es beinhaltet die bedeutsamsten Risikofaktoren, die in sehr vielen Fällen zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.


Wer von wirklicher Insulinresistenz (nicht zu verwechseln mit der diabetogenen Stoffwechsellage bevor Typ 2 manifest wird) betroffen ist, ist stark gefährdet ins diabetische Koma zu fallen!
Das ist so! denn bei echter Insulinresistenz wirkt weder das körpereigene noch das verabreichte Insulin.




http://de.wikipedia.org/wiki/Insulinresistenz
Unter der Insulinresistenz versteht man ein vermindertes Ansprechen der Zellen des menschlichen Körpers auf Insulin. Vor allem die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe reagieren weniger empfindlich gegenüber dem Hormon Insulin. Diese reduzierte Sensibilität der Körperzellen auf Insulin beeinträchtigt die Wirkung sowohl von körpereigenem und als auch von gespritzem Insulin.

Am frühen Vormittag ist die Insulinresistenz im Tagesverlauf am höchsten.

Die Insulinresistenz des Typ 2 Diabetikers wird vor allem durch Übergewicht und Bewegungsmangel ausgelöst. Genetische Faktoren sind bei der Insulinresistenz auch im Spiel. Bei Personen gleichen Alters, gleichen Geschlechtes, gleichen Körpergewichtes und gleicher Größe, gleicher Kalorienzufuhr und gleicher körperlicher Aktivität kann es trotzdem zu einer unterschiedlichen Wirkung des Insulins an den Zielzellen kommen. Dies Unterschiede beruhen wahrscheinlich auf erblichen Faktoren.

Erhöhung der Insulinresistenz

Die Insulinresistenz kann durch Medikamente erhöht werden. So kann Cortison als einer der Gegenspieler des Insulins desen Wirksamkeit abschwächen.

Infektionskrankheiten können die Insulinresistenz erhöhen.



http://www.cardiovasc.de/index.htm?/hefte/2003/01/54_1.htm
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  Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir) Beitrag #3 (permalink)  
Alt 22.07.2004, 11:49
Tiffy
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir)

Was soll denn das jetzt?? Willst Du uns zum Diabetikerforum umfunktionieren? Ich hatte extra eine ganz kurze Definition reingestellt, nur damit der Begriff mal geklärt wird.
Aber soo ein Sermon ist doch für den Laien, bzw nicht betroffenen, einfach nur langweilig. Wer sich weiter damit befassen möchte, kann ja selbst mal googeln, aber hier im Forum?
Das Forum ist ja schließlich zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch da.
Sei net bös! Ich hab ja auch nur meine Meinung gesagt.
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  Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir) Beitrag #4 (permalink)  
Alt 22.07.2004, 17:07
Administrator
 
Registriert seit: 15.09.2004
Ort: Bünde
Beiträge: 1.186
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Standard Definition der Insulinresistenz (aus einem Nachschlagewerk, nicht von mir)

Ich hab ja auch nur meine Meinung gesagt.

Wenn es so gewesen wäre, hätte ich es schön gefunden!



Du jedoch hast Dich im Hinblick auf meine Beiträge ziemlich krass ausgedrückt, wenn ich mich recht erinnere!

Leider strotzt dieses Forum nur so von Halbweisheiten wodurch viele Mitglieder verunsichert werden.
Andererseits ist es aber kaum zu schaffen auf jeden "halbfalschen" Beitrag einzugehen
Tiffy
Ziemlich krasse Aussage, wie ich finde.
kraß, aber richtig!


Dass ich das ungern auf mir sitzen lasse ohne mich zu rechtfertigen kannst Du vielleicht nachvollziehen????

Ich bin Dir entgegengekommen, hab Dir gesagt, wir können Deine Aussage (siehe oben) hier diskutieren. Das sollte genug sein. Auf den Beitrag "voller Halbweisheiten" bist du nicht mehr eingegangen, nachdem es sich nicht um mein Zitat, sondern um das von Atkins gehandelt hat.

Mehr kann und will ich nicht tun!.....und für mich enden hier die Diskussionen dieser Art!!!

Hi!
Bestreite es ruhig, aber trotzdem bleibt Deine Ansicht falsch! (aber Du bist ja auch kein Moderator...*g*)


.....und wenn Du glaubst, dass ich Bemerkungen solcher Art in diesem Zusammenhang witzig finde, irrst DU Dich gewaltig!
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