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Ernährung

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  Neuzugang mit Frage Beitrag #1 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 13:51
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.09.2004
Ort: Elsass
Beiträge: 4
Standard Neuzugang mit Frage

Tach auch liebe Leute,

bin zwar schon eine ganze Zeit hier registriert, hab mich aber nie hören lassen. Also, das soll sich ändern... deshalb eine kurze Vorstellung. Eine Frage hab ich dann auch noch gleich im Anschluss :-)

Ich heisse Sophie, wohne seit nunmehr 11 Jahren im Oberelsass, Romanistin, Coach, Uebersetzerin, Mutter von vier Teenies und Beinahe-Teenies und bin schon seit einigen Jahren ziemlich überzeugte LC-Anhängerin (so Richtung Rosedale, v.a. Fisch, Huhn, grünes Gemüse). Jedesmal, wenn ich das aus welchen Gründen auch immer mal umgestellt habe, kamen die ungewünschten Nebeneffekte schnell wieder... miese Laune, Lecker auf Süsses, allgemeine Unausgeglichenheit, von Gewichtszunahme mal gar nicht zu sprechen. Zum Glück ist "verschieden essen" in der Familie kein Thema, da isst so etwa jede/r, was schmeckt und gerade verfügbar ist. War gerade vor 2 Wochen auf einer Seminarwoche in Deutschland und hab gemerkt, wie verbindend das Essen sein kann (die Gruppe war einfach toll) und auch, wie gut es mir mal tut, mich einfach nur beköstigen zu alssen, dafür hab ich dann auch das "klassische" deutsche Essen durchaus hingenommen und fand es während einer Woche auch durchaus mal lecker. Fühlte mich danach in meiner LC-Routine aber doch wieder sehr wohl :-)

Zu dem Thema dann auch meine Frage: Ich habe vor einiger Zeit eine Ausbildung als Ernährungsberaterin bei einem deutschen Institut angefangen, hatte mir ehrlich gesagt aber was anderes darunter erwartet. Die Empfehlungen, die da propagiert werden (und die man selbst nachher auch abgeben soll), sind ja so klassisch DGE-genormt (sprich gehirngewaschen), dass es mich echt gruselt. Diese ganze elende Kalorienausrechnerei und nix anderes... wie vom anderen Stern. (Ich hoffe nur, man muss am Ende nicht unterschreiben, dass man nur das Zeug verzapft :-) Wollte mal wissen, ob jemand von Euch schon Erfahrung mit Ernährungsberatung gemacht hat und vielleicht ja auch mit "unorthodoxer". Ich hatte eigentlich gedacht, dass das eine gute Ergänzung zum Coaching sein müsste, da es ja durchaus Ueberschneidungen gibt... aber dieses Material, nee, echt! Wenn ich mir vorstelle, wie viele junge, dünne, lebensunerfahrene Mädels sowas machen und dann auf die Menschheit losgelassen werden... o Graus. Aber ich habe jetzt die Kohle bezahlt und werde es auf alle Fälle fertig machen, sind nur noch drei Lektionen. Also wenn Ihr in der Richtung irgendwas zu berichten habt, wäre ich für Euer Feedback sehr dankbar!!

Ich freue mich darauf, Euch nach dem "Passivlesen" nun auch aktiv kennenzulernen, und grüsse Euch alle ganz ehrzlich -

Sophie
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  Neuzugang mit Frage Beitrag #2 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 14:34
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.06.2006
Ort: Bingen
Beiträge: 1.392
Standard Hallo Sophie,

das, was Feles gerade angesprochen hat, nennt sich "Metabolic Balance". Meine Hausärztin praktiziert das auch. Sie hat Anfang März einen Infoabend veranstaltet, bei dem ich reingeschnuppert habe. Hat mich nix gekostet. Falls ich mich für MB entschieden hätte, wären für die besagten Laborwerte und Auswertung auch 250,-- bis 300,-- € fällig gewesen.
Aber, ich hab ja Atkins und Euch!!!!! Das kostet mich gar nix !!!!!

Ich hab zwar schon öfter Anzeigen bezüglich Ernährungsberatung gelesen, hab da aber noch nie darauf reagiert. Bis jetzt hatte ich immer den Verdacht, dass man da eher auf Low Fat oder WW-mäßig geimpft wird.

Bis jetzt habe ich in meinen Breitengraden noch keine aussagekräftige Anzeige gelesen, dass sich die Ernährungsberatung auf LC beziehen könnte. Vielleicht ist das in anderen Teilen Deutschlands ein bisschen vielfältiger.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß mit LC!!!

Liebe Grüße Anette
__________________
_____________

Eine kleine Bilanz:

Mit Atkins angefangen im Januar 2006 mit 117,80 KG

09.04.07 90,65 KG
16.04.07 90,60 KG
23.04.07 90,45 KG
30.04.04 89,80 KG
07.05.07 88,95 KG (28,85 KG )
14.05.07 89,00 KG

31.12.07 98,10 KG
04.01.08 96,25 KG
21.01.08 98,00 KG
28.01.08 96,85 KG
11.02.08 96,60 KG

Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens, also mach was draus!!!

Einige Bilder unter:

http://fotoalbum.web.de/gast/flinke-finger/Terry
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  Neuzugang mit Frage Beitrag #3 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 15:17
...seit April 04 dabei :)
 
Registriert seit: 15.09.2004
Beiträge: 4.010
Terry eine Nachricht über Yahoo! schicken
Standard

Ich hab jetzt überlegt was ich schreibe...
Durch mein Geschäft und meine auf Weißmehl allergische Tochter habe ich mich intensiv mit der ganzen Ernährung beschäftigt und mir ist auch aufgefallen das bei jedem Ernährungsberter die Kohlehydrate ganz wichtig sind.
Vor allem Produkte aus vollem Korn werden in den Himmel gehoben weil sie die KH langsam freisetzen und so gesund sein sollen. Statt Zucker soll Honig verwendet werden (was die gleiche Wirkung hat) und Süßstoff wird strikt verurteilt.
In einem anderen Forum in dem ich ab und zu rumstrolche pralle ich manchmal mit einer Verfechterin dieser Methode zusammen. Mein Gott, die läßt ja nichts gelten, weder Magenschmerzen von Vollkorn verursacht (das liegt dann daran das der Körper sich umstellen muß, wo er bei mir seit 46 Jahren bei Brot streikt, ich hab schon als Kind Magenschmerzen gehabt) noch Glutenunverträglichkeiten (die werden nur von Weißmehlprodukten verursacht). Da ich vermute das diese Frau Ernährungsberaterin ist, sie zitiert sehr viele Bücher und die hat man ja nicht zufällig zu Hause, kann ich mir vorstellen das man als Hilfe suchender Mensch da auch in der Falle sitzt wenn man an so eine gerät. Also ist eine "Ernährungsberatung" bestenfalls auch nur eine Methode die man ausprobiert, so als wenn man mal bei WW mitmacht die sich ja auch rühmen das Richtige zu tun. Kurioserweise ist so ein Lehrgang anerkannter als alles was man über eine andere Ernährung ohne Zertifikat weiß.
Frag mal bei einer Zeitung nach ob die Rezepte ohne KH veröffentlichen würden...ohne Ernährungswissenschaftler spielt sich da nichts ab!
Ich habe eine gute Bekannte die sich mit Diabetes plagt.
Auch so ein Irrsinn: den Leuten wird gesagt Zucker und fett meiden, sich ansonsten an die Broteinheiten halten. Sie wußte lange nicht was sie essen soll und Brot, Nudel oder Reis verschwanden nie vom Speiseplan, ist ja kein Zucker drin...
Jetzt war sie im Krankenhaus und dort muß sich wirklich mal Jemand mit der Ernährung beschäftigt haben...sie bekam keine Kohlehydrate außer zum Frühstück Haferflockensuppe. Und siehe da, ihr Zucker sank und sank und sie ist auch wieder schlanker. Also frage ich mich doch ernsthaft warum einerseits das Geschrei wegen der Wohlstandskrankheit Diabetes so groß ist, andererseits aber die KH den Leuten regelrecht eingeredet werden. Ein Irrsinn über den ich jetzt noch ne Stunde schreiben könnte!
__________________
Eleanor Roosevelt
Die Zukunft gehört jenen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.

01.01.2007 70,3 kg
10.02.07 68,4kg
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  Neuzugang mit Frage Beitrag #4 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 16:27
Benutzerbild von cassiopeia23
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.10.2006
Ort: Mittelbaden
Beiträge: 169
Standard Hallo Sophie

erst einmal einen ganz lieben gruß! ich lese gerade, du wohnst in meiner ecke (ich wohne in lahr)

ich kann feles, anette und terry wirklich nur zustimmen. ich selbst habe vor ca. 10 jahren einen 2-jährigen lehrgang mit abschlussprüfung für vollwertige trennkosternährung gemacht, weil ich damals sehr von dieser ernährungsform überzeugt war und auch danach gelebt habe. 2 jahre lang habe ich trennkost-gruppen und -kochkurse geleitet ein paar jahre später habe ich mich als ernährungsberaterin bei WW beworben. aber schon beim kennenlernen konnte ich mich mit WW nicht identifizieren. ich muss dazu sagen, dass ich seit meinem ca. 33-ten geburtstag selbst immer wieder mit dem gewicht kämpfen muss. die erfolgreichste ernährungsform, bevor ich atkins bzw. south beach kennegelernt habe, war die trennkost.

meine eltern sind beide diabetiker, beide müssen insulin spritzen. bei meiner mama ist es sehr extrem, ihre zuckerwerte sind - trotz insulin - katastrophal.
ich musste die ganze jahre zusehen, wie die ärzte nichts, aber auch gar nichts ihnen raten, was die ernährung angeht. sie essen nach wie vor ihre kartoffeln, nudeln, sogar weißen brötchen. meine mama bäckt regelmäßig mit fruchtzucker. als sie mal einen ganzen monat lang bei uns war und ich sie bekocht habe, hat sie 10 kilo abgenommen. und ihr arzt sagte zu ihr, dass es überhaupt nicht gut sei, sie solle nicht auf mich hören. dabei hat sie sich richtig wohl gefühlt.
ich muss zusehen (in gedanken, weil sie leider 1200 km weit von mir entfernt wohnen), wie sie tonnenweise medikamente nehmen müssen und alle 4-5 wochen ins krankenhaus müssen. es ist sehr schwer für mich, aber ich kann leider nicht helfen.
ich will aber ihren schicksal immer vor meinen augen halten und deshalb war ich die ganze zeit auf der suche nach einem richtigen weg.
ich glaube diesen weg endlich gefunden zu haben.

das forum hier bietet unheimlich viel infos und unterstützung in jeglichen lebenslagen , das finde ich super klasse!

ich freue mich wieder was von dir zu lesen.

liebe grüße
cassiopeia
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  Neuzugang mit Frage Beitrag #5 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 16:59
Benutzerbild von *CAT*
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.06.2006
Ort: München
Beiträge: 486
Standard meine Meinung...

... im Prinzip kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Die sogenannte 'ausgewogene Ernährung' besteht in Deutschland nunmal zu einem großen Teil aus Vollkornprodukten.
Wieso das so ist?
Darrüber habe ich mir auch in letzter Zeit (bzw. seit ich Atkins mache) intensiver Gedanken gemacht. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, daß wirtschaftliche Interessen dahinterstecken.
Angenommen es würden immer mehr Menschen sich Low-Carb-technisch ernähren. Was würden die ganzen Bäckereien, Lebensmittelfirmen etc. machen? Ich glaube jetzt nicht an eine 'Verschwörung' oder so, aber ich bin mir sicher, daß es da knallhart um Geld geht.
Das fängt ja schon bei den Süßigkeiten 'mit der extra Portion Milch' an (die fast ausschließlich aus Zucker bestehen) und hört bei den 1000 übrigen ach so gesunden Körner-Riegeln, Müslis... etc. auf.
Und klar ist das ein gefundenes Fressen für diese ganzen 'Diät / Ernährungsberatungsmenschen. Ich glaube nicht mal, daß die das aus bösem Willen oder so machen, um bewußt die Leute abzuzocken. Nein, ich könnte mir vorstellen, daß viele ehrlich davon überzeugt sind. Traurig, traurig. Aber was soll man tun?
Ich denke, das Einzige ist vielleicht, selber Beispiel sein. Ich bin in den letzten Monaten x-Mal auf meine Abnahme angesprochen worden. Ich habe Sie allesamt auf das Forum verwiesen und jedem, der Interesse hatte, erklärt, wie's funktioniert.
Inzwischen wird es mir fast ein bißchen zuviel...

Liebe Grüße, Cat.
__________________
.
*CARPE DIEM*CARPE DIEM*CARPE DIEM*CARPE DIEM*CARPE DIEM*
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  Neuzugang mit Frage Beitrag #6 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 18:55
Benutzerbild von Phoebe
mit Atkins zum Ziel
 
Registriert seit: 10.10.2006
Beiträge: 408
Standard

Die gesunde Ernaehrung die im Moment in England propagiert wird basiert vorallem auf viel frischem Obst und Gemuese und eben auch Vollkornprodukten. Allerdings liegt die Betonung darauf, die Leute dazu zu bewegen selber zu kochen, frische biologischeProdukte zu verwenden und endlich dem Fastfood und den Takeaways zu entsagen (in England leider die Norm)

Mein Lieblings TV Program zum Thema Abnehmen schlaegt einen Detox-Monat vor, in dem man weder Kalorien noch Fett zaehlt sondern hauptsaechlich viel Gemuese, Beeren, Huelsenprodukte, Soyamilch und Fisch/Pute ist. Wenn das mal nicht Atkins ist .

Das Problem das Cassiopeia mit ihren Eltern schildet kenne ich auch. Meine Mutter hat seit ueber 30 Jahren einen dauerhaft entzuendeten Darm, ist dewegen sogar teilbehindert. Kein Arzt hat ihr bis jetzt auch nur geraten ihre Ernaehrung umzustellen. So isst sie weiterhin viel zuckerhaltiges und Vollkornprodukte...

Phoebe
__________________
Groesse: 1.63m
Ausgangsgewicht: 66kg
Aktuelles Gewicht: 64.3kg
Zielgewicht: um die 54kg




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  Neuzugang mit Frage Beitrag #7 (permalink)  
Alt 21.11.2006, 20:43
...seit April 04 dabei :)
 
Registriert seit: 15.09.2004
Beiträge: 4.010
Terry eine Nachricht über Yahoo! schicken
Standard

Zitat:
als sie mal einen ganzen monat lang bei uns war und ich sie bekocht habe, hat sie 10 kilo abgenommen. und ihr arzt sagte zu ihr, dass es überhaupt nicht gut sei, sie solle nicht auf mich hören. dabei hat sie sich richtig wohl gefühlt
...zahlender Patient!
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01.01.2007 70,3 kg
10.02.07 68,4kg
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  Neuzugang mit Frage Beitrag #8 (permalink)  
Alt 23.11.2006, 14:02
lieber fit statt fett
 
Registriert seit: 15.09.2004
Beiträge: 1.396
Standard Zustimmend nickend ...

... aber ich muß da doch was richtig stellen.
Terry, Du schreibst:
Zitat:
noch Glutenunverträglichkeiten (die werden nur von Weißmehlprodukten verursacht)
Das stimmt so nicht ganz, ich habe eine Bekannte, die hat Zöliakie, die DARF gar kein Gluten zu sich nehmen, weil die dann richtig krank wird vom Darm her.
Gluten ist Klebereiweiß, das ist in fast allen Getreidesorten, wie Gluteline sind enthalten in Roggen, Weizen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Emmer, Einkorn, Kamut u. a. drin, deshalb ißt sie nur Maisbrot, alles andere verursacht Darmentzündungen.
Es ist also eine Unverträglichkeit auf diesen bestimmten Eiweißstoff.

Zur Ernährung allgemein:
Ich will keine Ernährungsform verdammen, denn ich denke, jeder Mensch reagiert anders, mir z.B. geht es körperlich besser, wenn ich Vollkornprodukte und viel Obst esse, seitdem nehme ich auch wieder ab, weil es mich länger satt macht.
Bei anderen ist das total umgekehrt, die kriegen tierischen Hunger, wenn sie nur an einem Apfel riechen.
Und ich bewege mich viel fahre viel mit dem Rad, weil ich denke, in einer Großstadt braucht man kein Auto, allein schon wegen der Parkplatzsuche *gg*, und wenn ich eines brauche, dann leih ich mir eines.
Also: Mit wenigen KHs wurde ich schneller erschöpft auf dem Rad, jetzt radel ich wieder stundenlang.

Andere wiederum fühlen sich mit Atkins pudelwohl, die erleben es gerade andersherum als ich.

Ich denke, dass man den Menschen als Individuum betrachten sollte, Gina z.B. hat durch Atkins ihre Schuppenflechte im Griff, meine Nichte hat eine Affinität zur Neurodermitis (was ja ähnliche Hautausschläge macht), bei der wird die Haut schlecht, wenn sie viel Eiweiß ißt und besser, wenn sie viel Vollkornprodukte zu sich nimmt.

Da macht uns die Ayurvedische Medizin schon auf etwas aufmerksam, die setzen die Ernährung auf den jeweiligen Körpertypus an.

Und ich bin davon überzeugt, dass Menschen einfach unterschiedlich sind.

Allerdings: Ich bin voll der Meinung, dass bestimmte KHs einfach nicht gesund sein können in Mengen, da meine ich Einfachzucker wie Weißbrot, Süßigkeiten und einiges mehr.

Ich halte eine KH arme Ernährung für sinnvoll, aber ich finde es sinnvoll, wenn man seine eigenen Empfindungen spürt, oder wieder spüren lernt: Was tut mir gut, was nicht!

Muß da immer an diese Frau denken auf einem Seminar, die erzählte, dass sie morgens immer Magenschmerzen bekommt, auf die Frage, was sie denn als erstes zu sich nimmt, antwortete sie: "Orangensaft!"
"Nun", meinte der Doc, "warum trinken sie dann Orangensaft, wenn sie davon Magenschmerzen bekommen?"
Sie: "Weil es doch gesund ist!"
Der Doc klärte sie auf, und ich fragte mich eh, wieso etwas gesund sein soll, das mir nicht gut tut!
DAS wird immer wieder erzählt, immer wieder neue Erkenntnisse, das dies oder jenes gesund sein soll.

Ich denke, wir haben alle nur verlernt zu spüren, was für unseren Körper gesund ist.
Und auch wenn ich kein Atkins mehr mache, so habe ich doch daraus gelernt, wieder zu spüren, was mir gut tut und was nicht, etwas, dass ich lange Jahre immer fühlte und dann, als ich aus dem Gleichgewicht geraten war, auch mein Körpergefühl verloren hatte.
DAS habe ich jetzt wieder und dafür danke ich Atkins, auch wenn ich mich jetzt anders ernähre!

Das war "Ottis Roman" *lach*
__________________
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