Stern
11.11.2004, 20:45
Jetzt habe ich gerade ein elends langes Posting verfasst und alles weg. Das war klar. :)
Also noch einmal....
Jetzt stehe ich wieder hier an diesem Punkt wo es nicht mehr weitergeht, wo ich mich nicht mehr wohl fühle, meine Klamotten nicht mehr passen und ich endlich wieder handeln muss. Ich habe gehofft, dass ich nie wieder an diesen Punkt gelangen werde, aber nun ist es eben so und ich wünsche mir auf ein Neues, dass dieses mal das letzte Mal ist. Ich habe schon einmal gemerkt wie wichtig es ist, wenn man von anderen Menschen, die im selben Boot sitzen unterstützt und motiviert wird.
Zuerst möchte ich euch etwas über mich erzählen und danach einen kleinen Überblick über meine Diäterfahrung und das Hoch und Tief der Kilos geben. Ich glaube, diese Reflektion ist zum jetzigen Zeitpunkt für mich auch sehr nützlich.
Ich bin 163 cm klein und wiege momentan 78 Kilo, den genauen Stand werde ich morgen früh ermitteln. Ich bin eine typische Frustesserin und das mit dem Schutzmantel trifft wohl auch auf mich zu. Geht es mir gut, vergesse ich aufd essen und mein körper verlangt auch nicht nach so viel als wenn es mir schlecht geht. Ich habe mich schon oft dabei ertappt, dass ich mir selbst etwas Gutes tun wollte wenn es mir schlecht ging und dann habe ich alle Essenssünden, die man sich nur vorstellen kann in mich gestopft. Dass mein Gewicht im letzten halben Jahr so explodiert ist liegt wahrscheinlich zum größten Teil daran, dass ich vor 4,5 Monaten das Rauchen aufgegeben habe. Ich habe eine große Familie, sehr nette Freunde und im Großen und Ganzen ist mein Leben gerade in Ordnung.
Seit ich denken kann beschäftige ich mich mit dem Thema Essen, gesund kochen etc... Meine gesammte Familie ist anfällig dafür zuzunehmen, deshalb wurde darauf geachtet. Ich schaute meiner Mam gerne beim Kochen zu, durfte auch helfen und fragte immer wie man denn dies oder jenes würzt, weil es mir einfach Spaß machte. Natürlich durfte ich auch Süßigkeiten haben und es gab mal eine Pizza, aber im großen und Ganzen war die Küche zu Hause sehr ausgeglichen und gesund. Das klingt jetzt wahrscheinlich extrem, war es aber garantiert nicht.
Als Kind hatte ich eine Zeit lang massive Gewichtsprobleme aufgrund einer Verandten, die mich ständig mit unnormal großen Rationen von Süßigkeiten vollgestopft hat. Meine Mutter hat dem dann ein ende gesetzt und innerhalb eines Jahres konnten wir mein Gewicht wieder auf ein normales Maß reduzieren.
In der Pubertät ging es mir gut, ich wog zwischen 55 und 60 kilo und fühlte mich sehr wohl damit.
Als ich dann von zu Hause auszog, nahm ich auf einmal sehr viel zu. Ich war es nicht gewohnt alleine zu essen und hatte anfangs große Probleme damit. Ich kochte grundsätzlich zu viel, kaufte zu viel ein.. und aß mehr als sonst. Dazu kam, dass ich immer sehr spät abends gegessen habe und mir viele Fertigprodukte gekauft habe statt selbst zu kochen. (Pizza, Spaghettisaucen..) Das bleib dann ein paar Jahre so, ich habe versucht meine Kilos zu kaschieren und Schwimmbad war ab dem Zeitpunkt tabu. Vorher war ich ständig im Wasser und liebte diesen Sport.
Vor ziemlich genau 14 Montaen haben mich meine Eltern auf die Atkinsdiät aufmerksam gemacht, weil mein Vater auch abnehmen wollte. Ich versuchte es, anfangs wenig überzeugt.. Aber es klappte, ich wuchs in meine neuen Essgewohnheiten hinein und beschäftigte mich mit dem Thema. Ich hatte tolle Erfolge und war sehr stolz auf mein neues Gewicht (64) und meine neuen Klamotten in Größe 38. Um dieses Gewicht halten zu können stieg ich auf die Glyxernährung um und hatte weiterhin keine Probleme.
Der Frühling diesen Jahres war in verschiedenen Punkten sehr schwer und turbulent für mich. In dieser Zeit habe ich extrem viel geraucht. Aber aus verschiedenen Gründen habe ich mich in dieser Zeit auch dazu entschlossen, dass ich das Rauchen aufgeben muss. Vor 4,5 Monaten habe ich es geschafft und meine letzte Zigarette geraucht. Mein Gewicht schoss in die Höhe...
Gut, jetzt ist es eben so und die Kilos sollen wieder weg. Ich habe schon einige halbherzige Startversuche hinter mir, aber diesmal wird es funktionieren. Seit 2 Wochen ernähre ich mich wieder nach Atkins...
Dieses Mal kommt es mir sehr viel schwerer vor, die Kilos purzeln nicht so wie sie es am Anfang einer Diät tun sollten und insgesammt kommt es mir sehr viel zäher vor. Meine Mutter meinte, dass das bestimmt auch noch mit dem Rauchen zu tun hat, ich weiß es nicht.
Mein Ziel ist es, von 78 auf 58 Kilo zu kommen, das wären dann 20 Kilo, die ich vor mir habe.. Mein erstes Teilziel ist es, die 6 vorne stehen zu sehen. Bis Silvester wäre das natürlich wunderbar, aber da meine Ziele ja realistisch bleiben sollen, gebe ich mir den Jänner auch noch dazu. 11 Wochen für 8 Kilo, das müsste funktionieren.
Motivieren sollen mich meine wunderschönen Klamotten im Schrank, in die ich nicht mehr hineinpasse, meien Familie und Freunde und hoffentlich dieses Board und die Menschen hier.
Also los... vielen Dank fürs Lesen.
Also noch einmal....
Jetzt stehe ich wieder hier an diesem Punkt wo es nicht mehr weitergeht, wo ich mich nicht mehr wohl fühle, meine Klamotten nicht mehr passen und ich endlich wieder handeln muss. Ich habe gehofft, dass ich nie wieder an diesen Punkt gelangen werde, aber nun ist es eben so und ich wünsche mir auf ein Neues, dass dieses mal das letzte Mal ist. Ich habe schon einmal gemerkt wie wichtig es ist, wenn man von anderen Menschen, die im selben Boot sitzen unterstützt und motiviert wird.
Zuerst möchte ich euch etwas über mich erzählen und danach einen kleinen Überblick über meine Diäterfahrung und das Hoch und Tief der Kilos geben. Ich glaube, diese Reflektion ist zum jetzigen Zeitpunkt für mich auch sehr nützlich.
Ich bin 163 cm klein und wiege momentan 78 Kilo, den genauen Stand werde ich morgen früh ermitteln. Ich bin eine typische Frustesserin und das mit dem Schutzmantel trifft wohl auch auf mich zu. Geht es mir gut, vergesse ich aufd essen und mein körper verlangt auch nicht nach so viel als wenn es mir schlecht geht. Ich habe mich schon oft dabei ertappt, dass ich mir selbst etwas Gutes tun wollte wenn es mir schlecht ging und dann habe ich alle Essenssünden, die man sich nur vorstellen kann in mich gestopft. Dass mein Gewicht im letzten halben Jahr so explodiert ist liegt wahrscheinlich zum größten Teil daran, dass ich vor 4,5 Monaten das Rauchen aufgegeben habe. Ich habe eine große Familie, sehr nette Freunde und im Großen und Ganzen ist mein Leben gerade in Ordnung.
Seit ich denken kann beschäftige ich mich mit dem Thema Essen, gesund kochen etc... Meine gesammte Familie ist anfällig dafür zuzunehmen, deshalb wurde darauf geachtet. Ich schaute meiner Mam gerne beim Kochen zu, durfte auch helfen und fragte immer wie man denn dies oder jenes würzt, weil es mir einfach Spaß machte. Natürlich durfte ich auch Süßigkeiten haben und es gab mal eine Pizza, aber im großen und Ganzen war die Küche zu Hause sehr ausgeglichen und gesund. Das klingt jetzt wahrscheinlich extrem, war es aber garantiert nicht.
Als Kind hatte ich eine Zeit lang massive Gewichtsprobleme aufgrund einer Verandten, die mich ständig mit unnormal großen Rationen von Süßigkeiten vollgestopft hat. Meine Mutter hat dem dann ein ende gesetzt und innerhalb eines Jahres konnten wir mein Gewicht wieder auf ein normales Maß reduzieren.
In der Pubertät ging es mir gut, ich wog zwischen 55 und 60 kilo und fühlte mich sehr wohl damit.
Als ich dann von zu Hause auszog, nahm ich auf einmal sehr viel zu. Ich war es nicht gewohnt alleine zu essen und hatte anfangs große Probleme damit. Ich kochte grundsätzlich zu viel, kaufte zu viel ein.. und aß mehr als sonst. Dazu kam, dass ich immer sehr spät abends gegessen habe und mir viele Fertigprodukte gekauft habe statt selbst zu kochen. (Pizza, Spaghettisaucen..) Das bleib dann ein paar Jahre so, ich habe versucht meine Kilos zu kaschieren und Schwimmbad war ab dem Zeitpunkt tabu. Vorher war ich ständig im Wasser und liebte diesen Sport.
Vor ziemlich genau 14 Montaen haben mich meine Eltern auf die Atkinsdiät aufmerksam gemacht, weil mein Vater auch abnehmen wollte. Ich versuchte es, anfangs wenig überzeugt.. Aber es klappte, ich wuchs in meine neuen Essgewohnheiten hinein und beschäftigte mich mit dem Thema. Ich hatte tolle Erfolge und war sehr stolz auf mein neues Gewicht (64) und meine neuen Klamotten in Größe 38. Um dieses Gewicht halten zu können stieg ich auf die Glyxernährung um und hatte weiterhin keine Probleme.
Der Frühling diesen Jahres war in verschiedenen Punkten sehr schwer und turbulent für mich. In dieser Zeit habe ich extrem viel geraucht. Aber aus verschiedenen Gründen habe ich mich in dieser Zeit auch dazu entschlossen, dass ich das Rauchen aufgeben muss. Vor 4,5 Monaten habe ich es geschafft und meine letzte Zigarette geraucht. Mein Gewicht schoss in die Höhe...
Gut, jetzt ist es eben so und die Kilos sollen wieder weg. Ich habe schon einige halbherzige Startversuche hinter mir, aber diesmal wird es funktionieren. Seit 2 Wochen ernähre ich mich wieder nach Atkins...
Dieses Mal kommt es mir sehr viel schwerer vor, die Kilos purzeln nicht so wie sie es am Anfang einer Diät tun sollten und insgesammt kommt es mir sehr viel zäher vor. Meine Mutter meinte, dass das bestimmt auch noch mit dem Rauchen zu tun hat, ich weiß es nicht.
Mein Ziel ist es, von 78 auf 58 Kilo zu kommen, das wären dann 20 Kilo, die ich vor mir habe.. Mein erstes Teilziel ist es, die 6 vorne stehen zu sehen. Bis Silvester wäre das natürlich wunderbar, aber da meine Ziele ja realistisch bleiben sollen, gebe ich mir den Jänner auch noch dazu. 11 Wochen für 8 Kilo, das müsste funktionieren.
Motivieren sollen mich meine wunderschönen Klamotten im Schrank, in die ich nicht mehr hineinpasse, meien Familie und Freunde und hoffentlich dieses Board und die Menschen hier.
Also los... vielen Dank fürs Lesen.


