Nonni
27.10.2004, 14:30
Hallo an alle!
Eigentlich heisse ich Sonja und bin 27 Jahre alt.
Ich bin durch Zufall, auf dieses Forum gestossen und habe wieder richtig Lust bekommen, gesünder, vernünftiger und wieder schlanker zu leben.
Laut meines BMI dürfte ich Normalgewicht haben aber wohl fühlen, tu ich mich nicht mehr. Ich bin 1,66 groß und dürfte so um die 63-64 kg haben. Warum sage ich "dürfte"? - Weil ich mich nicht mehr auf die Waage traue. Ich hatte bis vor kurzem ein Gewicht von 57 kg. Das war das Gewicht, von dem ich immer geträumt hatte und ich habe es auch sehr lange gehalten. Was davor war und wie ich dieses Gewicht erreicht habe, erzähl ich euch gleich noch.
Nun haben mein Mann und ich uns im letzten halben Jahr sehr gehen lassen. Viel Pasta, Chips, Pizza und Bier... (also alles das, was so richtig schon Fett ansetzt). Dass ich zugenommen habe, habe ich gemerkt als ich mich vor ca. 2 Monaten mal abgewogen hab und plötzlich 4 kg mehr hatte. Nachdem ich dann zwar zwei Tage lang "vernünftig" (aber laut Atkins auch falsch") gegessen habe. Bin ich wieder in meinen alten Trott verfallen. Jetzt spannt mein Gewand, manche Blusen passen gar nicht mehr und ich fühl mich auch nicht mehr wohl.
Bezüglich meines Gewichts habe ich schon turbulente Zeiten hinter mir.
Ich war eigentlich immer ein sehr schlankes Kind (habe mich viel bewegt, normal gegessen und auch nie über das was und wieviel nachgedacht) . Bis zu dem Tag, als ich mit 14/15 Jahren ins Inernat kam. Dort hatte ich so Heimweh, dass ich mich von den anderen abgesondert habe und meine Zeit am Internatsbuffet verbrachte. (2-3 Tafeln Schokolade, Schnitten etc habe ich mir in Unmengen hineingestopft.) Meistens gabs nur Semmeln und Kaokao zum Frühstück und natürlich ein ausgiebiges Mittagessen. Das Abendessen habe ich zwar ausfallen lassen, statt dessen habe ich mir dann weiterhin Süßigkeiten in Unmengen hineingestopft.
Nach weniger als einem Jahr hatte ich statt meiner Kinderfigur mit 48 kg ein Gewicht von 89 kg. (das war glaube ich mein Höchstgewicht). Meine Haut hat es mir bis auf die Unterschenkel zerrissen. Heute habe ich noch immer lauter Narben am ganzen Körper.
Mit diesem Gewicht begann die schlimmste Zeit. Meine Eltern haben mich aus dem Internat herausgenommen und bei uns zu Hause in eine Schule gegeben. Beide Elternteile sind extrem schlank, mein Vater war sogar ein richtiger Hungerhaken. Dementsprechend wenig Verständnis hatten sie für meine "Sucht". Sie haben mir immer wieder erklärt wie wichtig es wäre, abzunehmen und wie furchtbar ich aussehen würde. Sie wollten mir damit helfen - aber für mich war es die Hölle.
Jedesmal wenn ich beim gemeinsamen Essen normal zugegriffen habe, bin ich zurechtgewiesen worden, dass ich mich zurückhalten soll. Ich habe darum dann heimlich gegessen und genascht und die Packungen hinter meinen Büchern versteckt. (Die meine Mutter dann auch wieder gefunden hat und das Theater von Neuem los ging). Wenn ich keine Süssigkeiten gefunden hab, habe ich mir heimlich Berge von Nudeln gekocht oder einen Milchreis... Echt schlimm. Ich hätte die Wände hoch kriechen können, wenn ich nicht meine Ration Süßes hatte.
Nach 2 Jahren hatte ich dann mehr oder weniger gewaltsam mit vielen Diätversuchen ca. 10 - 15 kg abgenommen. Danach blieb ich auf diesem Gewicht stehen. - Nicht weil die Diäten nichts brachten sodern weil ich keine einzige richtig durchgehalten habe und nach 2 Tagen "hungern" alles wieder nachgeholt habe.
Den entscheidenden Punkt, warum ich dann plötzlich abgenommen habe, habe ich durch Zufall erreicht. Ich hatte mir irgendwann gedacht, dass es keinen Sinn hat, dauernd Fettarm und nur Gemüse zu kochen, darauf zu achten, dass man nur Kräutersalz ist und so wenig wie mögich Fleisch. Ich habe beschlossen "normal" zu essen und immer das auf was ich Guster habe. Und komischerweise habe ich damals instinktiv begonnen Gemüse mit Butter und Huhn, oder Salat mit Thunfisch und Huhn zu essen. Dann habe ich noch meinen Mann kennen gelernt, dem meine Küche so auch zugesagt hat und plötzlich habe ich mich gewundert, dass mir meine Kleidung zu weit wurde und mich die Leute auf mein Aussehen ansprachen. Das Verlangen nach Süßem hatte ich fast gänzlich verloren.
Nachdem ich mich jahrelang nicht mehr abgewogen hatte und mir aber plötzlich wieder die Kleidung passte, habe ich beschlossen mich doch wiedermal mit meinem größten Feind - der Waage - zusammen zu tun.
Und da standen sie: meine wunderbaren 57 kg.
Ich hoffe, ihr könnt euch nun ein wenig vorstellen warum ich nun auch wegen meiner Gewichtszunahme sehr nervös werde. Weil die Gefahr besteht, dass ich das Zunehmen nicht mehr unter KOntrolle habe.
Da die Atkins-Diät aber im Prinzip genau meinem Essverhalten entspricht, mit dem ich so viel abgenommen hatte, habe ich heute mit Phase 1 begonnen.
Ich würde so gerne wieder mein altes Gewicht erreichen und vielleicht sogar noch weniger. Bis jetzt hat mir das Essen sehr gut geschmeckt - ich habe heute in der Früh schon Rühreier mit Lachsschinken gegessen und jetzt zu Mittag 2 Stück von einem mageren Schweinebraten. Und ich hab schon über 2 l wasser getrunken..
Ich hoffe, dass euch meine Geschichte nicht langweilt und freue mich auf den weiteren Austausch mit euch.
Mein jetziges Gewicht folgt. Sobald ich mich überwunden habe, mich auf die Waage zu stellen.
Eigentlich heisse ich Sonja und bin 27 Jahre alt.
Ich bin durch Zufall, auf dieses Forum gestossen und habe wieder richtig Lust bekommen, gesünder, vernünftiger und wieder schlanker zu leben.
Laut meines BMI dürfte ich Normalgewicht haben aber wohl fühlen, tu ich mich nicht mehr. Ich bin 1,66 groß und dürfte so um die 63-64 kg haben. Warum sage ich "dürfte"? - Weil ich mich nicht mehr auf die Waage traue. Ich hatte bis vor kurzem ein Gewicht von 57 kg. Das war das Gewicht, von dem ich immer geträumt hatte und ich habe es auch sehr lange gehalten. Was davor war und wie ich dieses Gewicht erreicht habe, erzähl ich euch gleich noch.
Nun haben mein Mann und ich uns im letzten halben Jahr sehr gehen lassen. Viel Pasta, Chips, Pizza und Bier... (also alles das, was so richtig schon Fett ansetzt). Dass ich zugenommen habe, habe ich gemerkt als ich mich vor ca. 2 Monaten mal abgewogen hab und plötzlich 4 kg mehr hatte. Nachdem ich dann zwar zwei Tage lang "vernünftig" (aber laut Atkins auch falsch") gegessen habe. Bin ich wieder in meinen alten Trott verfallen. Jetzt spannt mein Gewand, manche Blusen passen gar nicht mehr und ich fühl mich auch nicht mehr wohl.
Bezüglich meines Gewichts habe ich schon turbulente Zeiten hinter mir.
Ich war eigentlich immer ein sehr schlankes Kind (habe mich viel bewegt, normal gegessen und auch nie über das was und wieviel nachgedacht) . Bis zu dem Tag, als ich mit 14/15 Jahren ins Inernat kam. Dort hatte ich so Heimweh, dass ich mich von den anderen abgesondert habe und meine Zeit am Internatsbuffet verbrachte. (2-3 Tafeln Schokolade, Schnitten etc habe ich mir in Unmengen hineingestopft.) Meistens gabs nur Semmeln und Kaokao zum Frühstück und natürlich ein ausgiebiges Mittagessen. Das Abendessen habe ich zwar ausfallen lassen, statt dessen habe ich mir dann weiterhin Süßigkeiten in Unmengen hineingestopft.
Nach weniger als einem Jahr hatte ich statt meiner Kinderfigur mit 48 kg ein Gewicht von 89 kg. (das war glaube ich mein Höchstgewicht). Meine Haut hat es mir bis auf die Unterschenkel zerrissen. Heute habe ich noch immer lauter Narben am ganzen Körper.
Mit diesem Gewicht begann die schlimmste Zeit. Meine Eltern haben mich aus dem Internat herausgenommen und bei uns zu Hause in eine Schule gegeben. Beide Elternteile sind extrem schlank, mein Vater war sogar ein richtiger Hungerhaken. Dementsprechend wenig Verständnis hatten sie für meine "Sucht". Sie haben mir immer wieder erklärt wie wichtig es wäre, abzunehmen und wie furchtbar ich aussehen würde. Sie wollten mir damit helfen - aber für mich war es die Hölle.
Jedesmal wenn ich beim gemeinsamen Essen normal zugegriffen habe, bin ich zurechtgewiesen worden, dass ich mich zurückhalten soll. Ich habe darum dann heimlich gegessen und genascht und die Packungen hinter meinen Büchern versteckt. (Die meine Mutter dann auch wieder gefunden hat und das Theater von Neuem los ging). Wenn ich keine Süssigkeiten gefunden hab, habe ich mir heimlich Berge von Nudeln gekocht oder einen Milchreis... Echt schlimm. Ich hätte die Wände hoch kriechen können, wenn ich nicht meine Ration Süßes hatte.
Nach 2 Jahren hatte ich dann mehr oder weniger gewaltsam mit vielen Diätversuchen ca. 10 - 15 kg abgenommen. Danach blieb ich auf diesem Gewicht stehen. - Nicht weil die Diäten nichts brachten sodern weil ich keine einzige richtig durchgehalten habe und nach 2 Tagen "hungern" alles wieder nachgeholt habe.
Den entscheidenden Punkt, warum ich dann plötzlich abgenommen habe, habe ich durch Zufall erreicht. Ich hatte mir irgendwann gedacht, dass es keinen Sinn hat, dauernd Fettarm und nur Gemüse zu kochen, darauf zu achten, dass man nur Kräutersalz ist und so wenig wie mögich Fleisch. Ich habe beschlossen "normal" zu essen und immer das auf was ich Guster habe. Und komischerweise habe ich damals instinktiv begonnen Gemüse mit Butter und Huhn, oder Salat mit Thunfisch und Huhn zu essen. Dann habe ich noch meinen Mann kennen gelernt, dem meine Küche so auch zugesagt hat und plötzlich habe ich mich gewundert, dass mir meine Kleidung zu weit wurde und mich die Leute auf mein Aussehen ansprachen. Das Verlangen nach Süßem hatte ich fast gänzlich verloren.
Nachdem ich mich jahrelang nicht mehr abgewogen hatte und mir aber plötzlich wieder die Kleidung passte, habe ich beschlossen mich doch wiedermal mit meinem größten Feind - der Waage - zusammen zu tun.
Und da standen sie: meine wunderbaren 57 kg.
Ich hoffe, ihr könnt euch nun ein wenig vorstellen warum ich nun auch wegen meiner Gewichtszunahme sehr nervös werde. Weil die Gefahr besteht, dass ich das Zunehmen nicht mehr unter KOntrolle habe.
Da die Atkins-Diät aber im Prinzip genau meinem Essverhalten entspricht, mit dem ich so viel abgenommen hatte, habe ich heute mit Phase 1 begonnen.
Ich würde so gerne wieder mein altes Gewicht erreichen und vielleicht sogar noch weniger. Bis jetzt hat mir das Essen sehr gut geschmeckt - ich habe heute in der Früh schon Rühreier mit Lachsschinken gegessen und jetzt zu Mittag 2 Stück von einem mageren Schweinebraten. Und ich hab schon über 2 l wasser getrunken..
Ich hoffe, dass euch meine Geschichte nicht langweilt und freue mich auf den weiteren Austausch mit euch.
Mein jetziges Gewicht folgt. Sobald ich mich überwunden habe, mich auf die Waage zu stellen.


