Ich denke, dass auch die Jaeger und Sammler der letzten 100000 Jahre wie die Eskimos die Tierkoerper komplett (also incl. Innereien) verwertet haben. Die Evolution des Homo Sapiens hat in dieser Zeit der (ausser moeglicherweise im Herbst *)) kohlenhydratarmen Ernaehrung stattgefunden und sie hatte keine Zeit fuer Anpassungen an die voellig veraenderte Ernaehrung seit Beginn des Ackerbaus vor wenigen Tausenden von Jahren. Mehr dazu unter
http://www.paleodiet.com/
*) Koennte es sein, dass der Insulin-Teufelskreis in dieser (!) Situation einen Selektionsvorteil mit sich bringt? Im Herbst werden viele kohlenhydratreiche Fruechte gleichzeitig reif. Es ist also guenstig, wenn die Jaeger und Sammler darauf programmiert sind, sobald sie mit Kohlenhydraten angefuettert wurden, wie verrueckt weiterzuessen (weil das Insulin schon kurze Zeit spaeter einen neuen Heisshunger hervorruft) und das Ganze als Koerperfett fuer den Winter zu speichern. Das wuerde heissen, dass unsere Vorfahren vor dem Ackerbau nur im Herbst aus der Ketose rausgeflogen sind.
Viele Gruesse
Huck